Digitaler Katalog für 1.150 afrikanische Kunstobjekte — museumstaugliches Filter-Interface statt Excel-Liste
Dr. Herbert Stepic — Sammler · Wien
1.150
Objekte erfasst
195 Stämme
29 Länder
Phase 1
LIVE · Freigabe erteilt
1.150 Objekte, 195 Völker — und alles in einer Excel-Datei.
Dr. Herbert Stepic hatte in Wien über Jahre eine Sammlung von mehr als 1.000 afrikanischen Kunstobjekten aufgebaut — Masken, Schrein-Altäre, Figuren aus rund 40 bis 60 Stämmen. Die gesamte Dokumentation lag in einer einzigen Excel-Tabelle, Bildmaterial unsortiert, Stamm-Schreibweisen inkonsistent: DOGON, Dogon, dogon — drei Einträge, ein Volk. Für eigene Recherche war die Liste kaum nutzbar. Für eine spätere öffentliche Präsentation war sie untauglich. Der Anspruch war klar: kein generischer Web-App-Look. Die Plattform sollte sich beim ersten Klick wie ein Museumsangebot anfühlen — nicht wie ein Datenbankformular. Und bevor eine Skalierung auf alle Objekte freigegeben würde, wollte er zunächst mit einem Mockup durchklicken können.
Museumstauglicher Katalog: Daten strukturiert, Filter urlinkbar, Design warm und reduziert
OptimusFlow Consulting überführte alle 1.150 Excel-Einträge in eine strukturierte Datenbank und deduplizierte die Stamm-Schreibweisen zu 195 konsistenten Völkernamen aus 29 Ländern. Das Ergebnis ist ein museumstauglicher Online-Katalog mit durchdachtem Filter-Interface.
- ✓Daten-Konsolidierung: 1.150 Einträge aus Excel in eine strukturierte Datenbank überführt — 195 Stämme dedupliziert, 29 Länder geordnet
- ✓Multi-Select-Filter über Stamm, Land und Kategorie — URL-shareable, damit der Sammler Filterkombinationen in Forschungsnotizen verlinken kann
- ✓Active-Chips für aktive Filter — sofort sichtbar, welche Einschränkungen aktiv sind
- ✓Analysiert-Toggle: 10 Objekte mit vertiefter Analyse (Material, Stamm-Kontext, kultureller Hintergrund, Schätzalter), 1.140 weitere als "in Erschließung" sichtbar
- ✓Design-System: Rijksstudio-Reduktion trifft Studio Museum Harlem-Wärme — warmes Off-White, Espresso-Dark, Terracotta- und Ochre-Akzente, Fraunces Display + Inter Body
- ✓Mockup-First-Ansatz: Kunde durchklickt die Plattform live, bevor Skalierung auf alle Objekte freigegeben wird
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Phase 1 LIVE — Freigabe für Skalierung nach dem ersten Durchklick erteilt.
Der Katalog ging im April 2026 live unter africanarchive.org. Dr. Stepic konnte die gesamte Plattform durchnavigieren, bevor er über die Skalierung auf alle Objekte entschied. Reaktion nach dem ersten Durchklick: Freigabe für Phase 2 erteilt. Die 1.140 noch nicht analysierten Objekte sind als Placeholder sichtbar — das Volumen der Sammlung ist kommunizierbar, ohne dass jedes Objekt bereits erschlossen sein muss. Die URL-State-Filter ermöglichen, Filterkombinationen in Recherchenotizen zu verlinken und gezielt wiederzufinden.
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