Festpreis vs. offener Stundensatz
Frage: Bekommst du vor Projektstart einen verbindlichen Preis — oder einen Tagessatz mit offener Discovery-Phase?
Warum es wichtig ist: Stundensatz-Modelle ohne Scope-Definition kosten in DACH-KMU-Projekten typischerweise das 2-4-fache der ursprünglich gebudgetierten Summe, weil die Anbieter im eigenen Interesse die Discovery aufblähen können. Festpreis-Engagements zwingen den Anbieter zu sauberer Vorab-Spec.
🚩 Red Flags
- Tagessätze €1.500-3.000 ohne Festpreis-Alternative
- "Discovery-Phase" als first deliverable ohne Caps
- Scope wird erst im Workshop definiert
- Vertraglicher Stundenkontingent-Topf, der nachgekauft werden kann
✅ Green Flags
- Festpreis-Strategic-Roadmap (€1.500-3.000) als Einstieg
- Implementation-Quote scope-priced nach Roadmap, nicht offen
- Schriftliche Spec mit Akzeptanzkriterien vor Projektstart
- Anrechnung der Roadmap-Investition auf Implementation (zeigt Skin-in-the-Game)
Schau dir ein konkretes Angebot an. Wenn das Format "€X.000 für N Tage Discovery, dann sehen wir weiter" lautet, ist das ein Stundensatz-Modell — egal wie es genannt wird. Das richtige Format: "€X für definierten Output Y bis Datum Z." Bei OptimusFlow ist die Strategic Roadmap €2.000 Festpreis mit definierten Deliverables, und €1.500 davon werden auf die Implementation angerechnet, wenn innerhalb 60 Tagen beauftragt wird.